Durch das Zürcher Weinland und zum Husemersee

Der Oktober ist bekanntlich der Weinmonat. So liegt es nahe, für unsere Wanderung eine Weingegend auszuwählen. Von Uhwiesen führt uns der Weg über die Hochwacht nach Trülikon und weiter nach Ossingen.

Traditionsgemäss starten wir unsere Wanderung mit Kaffee und Gipfeli. Der Gasthof Hirschen in Uhwiesen öffnet zu diesem Zweck für uns extra eine Viertelstunde früher den Betrieb. Durch malerische Weinberge und einen lichten Wald führt uns der erste Teil unserer Wanderung hinauf auf den Cholfirst und die Hochwacht Wildensbuch. Dort befindet sich ein 37 m hoher Aussichtsturm. Wer Lust hat, kann die 186 Stufen hinauf zur obersten Plattform steigen und wird belohnt mit einer beeindruckenden Rundumsicht. Die Zürcher Herrschaft liess diese Hochwacht um das Jahr 1650 errichten. Sie ist eine von insgesamt 23 Hochwachten auf dem Gebiet des Kantons Zürich und diente als Alarmsystem. Innerhalb von 15 Minuten konnten alle 23 Hochwachten ein Signal weiter geben. Unser Weg führt uns weiter hinunter ins Dorf Trüllikon. Dort werden wir im Landgasthof Hirschen zu Mittag speisen. Die Länge der Vormittagstour beträgt 7,8 km und es sind 116 Höhenmeter zu überwinden.          Wer nach dem Mittagessen bereits genug hat vom Wandern, hat die Möglichkeit, bereits ab Trüllikon die Heimreise anzutreten. Es verkehren halbstündlich Busse nach Ossingen bzw. Marthalen.

Wer noch fit ist, wandert weiter zum Husemer See. Unterwegs treffen wir auf die Amtweiher. Sie sind entstanden durch den Torfabbau während des zweiten Weltkriegs. Am Husemer See gibt es auch einen Badeplatz, doch ich gehe davon aus, dass wir diesen links liegen lassen und zügigen Schrittes unserem Ziel, dem Bahnhof Ossingen zustreben. Die Länge der Nachmittagstour beträgt 5,2 km und es sind 50 Höhenmeter zu überwinden. Ab Ossingen verkehren halbstündlich Züge nach Winterthur und Zürich.

Routendateien

von Uhwiesen via Hochwacht nach Trüllikon Gasthof Hirschen

Vom Gasthof Hirschen in Trüllikon via Husemersee nach Ossingen Bahnhof