Die Eingabe mit der virtuellen Brailletastatur auf dem iPhone ist äusserst komfortabel. Doch bei Überweisungen mit Twint ist Vorsicht geboten!
Wer eine Überweisung mit Twint tätigt und für die Eingabe die virtuelle Braille-Eingabetastatur verwendet, kann eine böse Überraschung erleben. Aus eingegebenen Fr. 19.50 kann unversehens Fr. 1950entstehen! Das Fiese an der Methode ist, dass der eingegebene Betrag bei der Eingabekontrolle mit VoiceOver korrekt wiedergegeben wird. Erst nach der Auswahl der Empfangsperson bemerkt man, wenn man vorsichtshalber noch ein weiteres Mal kontrolliert, dass plötzlich Fr. 1950 im Betragsfeld steht. Wie ist das passiert? Das Problem und die Lösung liegt im Satzzeichen. Es darf auf keinen Fall 19.50 mit einem Punkt eingegeben werden, sondern 19,50, also mit einem Komma anstelle des Punkts. Auf diese Weise klappt eswie gewünscht!
Evtl. sind nicht alle Empfänger so ehrlich und schicken den viel zu hohen Betrag unverzüglich zurück, wie mir das passiert ist. Darum weise ich mit diesem Beitrag gerne ausdrücklich auf diese Falle hin!

Um prinzipiell gar nicht in diese Falle geraten zu können, schreibt man nur den Überweisungsbetrag ohne vorangestellte Währungsangabe. Dann wird automatisch CHF vorangestellt, wobei es dann auch keine Rolle mehr spielt, ob man als Decimal-Zeichen den Punkt oder das Komma verwendet. Hin und wieder – ich bin der Sache noch nicht auf den Grund gekommen – hatte ich Probleme mit der Brailleeingabe. Wenn man keine Nachricht beifügen muss oder will, lässt sich der zu überweisende Betrag auch „gäbig“ auf dem Zahlenfeld eintippen, wo die Decimale übrigens auch als Punkt erscheint…