Ein prächtiger Schlosspark, ein idyllischer See und eine kulturell bedeutsame Klosteranlage, das sind die Höhepunkte dieser Sommerwanderung.
Mit dem Bus geht’s von der Station Hitzkirch nach Hitzkirch Dorf. Von dort sind es nur wenige Schritte zurück zur Bäckerei Meier, wo wir dieses Mal unseren Znünikaffee einnehmen.
Die Wanderung startet zunächst durch das Dorf Hitzkirch, vorbei am historischen Zentrum mit der barocken St. Pankratiuskirche und der 1237 gegründeten Deutschritterkommende. Gleich danach passieren wir den Campus der Interkantonalen Polizeischule, die im ehemaligen Lehrerseminar untergebracht ist. Nach einem kurzen Stück über einen Wiesenweg erreichen wir den Wald. Dort beginnt der Aufstieg zum rund 50 m höher gelegenen Schloss Heidegg. Der Weg ist jedoch gut präpariert und einige Treppen mit Handlauf erleichtern den Aufstieg.
Das Schloss Heidegg ist ein Wahrzeichen der Region. Seine Gründung geht auf das Jahr 1292 zurück und die Familie Pfyffer erweiterte im 17. Jahrhundert den mächtigen Wohnturm zu einer barocken Schlossanlage. Von nationaler Bedeutung ist auch die Parkanlage rund um das Schloss und der auf einer sonnigen Terasse angelegte Rosengarten, der gemäss einer Quelle auf eine Anregung von Conrad Adenauer hin im ehemaligen Gemüsegarten angelegt worden war. Dieser soll anlässlich seines Besuchs 1952 gesagt haben: «Hier sollten Rosen blühen». Unter den schattenspendenden Kastanienbäumen werden wir uns vom Aufstieg erholen. Das Museum ist am Vormittag geschlossen, doch der Schlosspark und der Rosengarten sind zum Flanieren frei zugänglich.
Weiter geht es danach am Weinberg vorbeit durch ein Schatten spendendes Waldstück, bevor uns ein Strässchen hinunter zum Baldeggersee führt. Kurz vor Erreichen des Sees gilt es die Hauptstrasse ohne Zebrastreifen und die Bahnlinie zu überqueren. dem Uferweg folgend geht es danach an der Badi von Baldegg vorbei bis zum Ende des Sees und danach hinauf zum Klosterkafi im Areal des Klosters Baldegg. Dort schliessen wir unsere Wanderung mit einem kräftigenden Mittagessen ab. Wer Lust hat, kann das letzte Wegstück wieder zurück wandern und in der Badi Baldegg ein erfrischendes Getränk oder ein kühles Bad geniessen.
Die Länge der Vormittagstour beträgt ca. 8 km und es sind insgesamt 70 Höhenmeter zu überwinden.
Vom Klosterkafi zur Badi sind es ca 1 km, das heisst, eine knappe Viertelstunde.
Von der Bahnstation Kloster Baldegg verkehren halbstündlich Züge nach Lenzburg bzw. Luzern.
Plangung und Durchführung
Diese Wanderung fand am 12. August 2026 statt und wurde vorbereitet und geleitet von Urs Kaiser.
Routendateien
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