Eine Erfolgsgeschichte.
Wir schreiben den Freitag, 1. Juli 2016. Es war ein sonniger, nicht allzu warmer Sommertag. Es fand die Fussball EURO 2016 und das Züri Fäscht statt. Rund 60 blinde und sehbehinderte Menschen, teils mit ihren Angehörigen, machten sich an diesem Nachmittag auf den Weg nach Solothurn ins Alte Spital, um Grosses zu erschaffen.
Um 15.15 Uhr begrüsste Urs Kaiser die anwesenden Personen zur Gründungsversammlung des Vereins Apfelschule. Die Traktanden wurden planmässig abgearbeitet. Der Vorstand unter der Leitung des Präsidenten Peter Fehlmann wurde gewählt. Und kurze Zeit später stand fest, der Verein Apfelschule ist geboren. Ein wunderbares Gefühl. Am anschliessenden Apéro unter der Sonne Solothurns wurde gefeiert, diskutiert und ausgetauscht.
Die Dinge nahmen ihren Lauf
Am 1. Oktober 2016 startete Sandro Lüthi als Geschäftsführer und Jean-Marc Meyrat als Verantwortlicher für die Westschweiz ihre Tätigkeit bei der Apfelschule. Am Start stand ein zweitägiger Workshop, an welchem Urs, Peter, Jean-Marc und Sandro die Ideen und Ziele für die Apfelschule diskutierten.
Anschliessend ging es um die Umsetzung. Viele Kurse wurden geplant und durchgeführt. Die Themenvielfalt war damals schon überwältigend. Es entstanden Beiträge für die Webseite, Newsletter und vieles mehr. Unzählige blinde und sehbehinderte Menschen besuchten unsere Webseite und Kurse und wurden dank dem erworbenen Wissen selbständiger und selbstbestimmter.
In den folgenden Jahren wurde das Team der Apfelschule grösser. Es stiessen nach und nach mehr Mitarbeitende dazu, sodass wir Mitte 2026 sieben Mitarbeitende zählen.
500 Mitglieder
Den Anfang machten rund 60 Gründungsmitglieder. Mittlerweile zählt der Verein Apfelschule rund 500 Mitglieder. Die Mitglieder bilden einen wichtigen Rückhalt des Vereins. Regelmässig kommen neue Personen als Mitglieder hinzu, was uns alle sehr freut.
Die Geschichte der Apfelschule
Die Apfelschule hat bereits viel erlebt und einige Höhepunkte verzeichnet. In der Geschichte auf unserer Webseite kannst Du nochmals eintauchen und in Erinnerungen schwelgen.
Danke!
Die Apfelschule ist zu einer kleinen Organisation gewachsen, die einiges bewirkt und bereits vielen blinden und sehbehinderten Menschen geholfen hat. Alles, was die Apfelschule macht, kann nicht eine einzelne Person umsetzen, es braucht ganz viele Personen, die motiviert und tatkräftig anpacken.
Da wären die Kursleitenden, welche während vielen Kursen blinden und sehbehinderten Menschen die Möglichkeiten eines Smartphones näherbringen. Dies tun sie mit Geduld, Engagement und Freude.
Unsere Assistenzpersonen helfen uns, trotz moderner Technik, den richtigen Weg zu finden, dass wir nicht verhungern oder zu wenig trinken oder zeigen uns auch mal, wo wir unsere Geräte aufladen können. Eine unschätzbare Hilfe.
Das Team arbeitet Tag täglich mit viel Hingabe damit immer alles reibungslos funktioniert. Sie tauschen sich sprachübergreifend aus, setzen neue Ideen um und koordinieren die Kurse.
Der Vorstand führt den Verein mit viel Enthusiasmus. Alle Mitglieder des Vorstandes bringen ihre Kompetenzen ein, engagieren sich für die Zukunft der Apfelschule und unterstützen, wo nötig.
Ein wichtiger Teil des Vereins sind alle Spenderinnen und Spender sowie Stiftungen, welche die Apfelschule mit finanziellen Mitteln unterstützen. Ihnen gebührt ein grosser Dank, denn ohne Geld könnte die Apfelschule nicht existieren.
Allen Personen und Organisationen, welche die Apfelschule in irgendeiner Weise unterstützen, danken wir an dieser Stelle von ganzem Herzen und spenden einen virtuellen, tosenden Applaus. Danke vielmal!

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